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Druckluftrohrleitungssystem

Geschichte der Druckluftrohrleitungssysteme, Vergleich von Alternativen, Systembeispiele, Kontrolle der Betriebskosten, Richtlinien, Kondensation, Öffnen oder Schließen von Druckluftsystemen.

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Welchen Zweck erfüllen Druckluftrohrleitungssysteme?

Ein Druckluftrohrleitungssystem befördert Druckluft zum Endabnahmepunkt. Die Druckluft muss in ausreichender Menge, angemessener Qualität und mit einem Druck, der ausreicht, um die Druckluftkomponenten anzutreiben, ankommen. Druckluft ist teuer in der Herstellung. Ein schlecht geplantes Druckluftsystem kann die Energiekosten erhöhen, Geräteausfälle begünstigen, die Produktionseffizienz reduzieren und den Wartungsaufwand vergrößern.

Man geht davon aus, dass sich alle zusätzlichen Kosten zur Verbesserung des Druckluftrohrleitungssystems innerhalb der Betriebszeit eines solchen Systems vielfach bezahlt machen. Druckluft wird in vielen Industriebetrieben verwendet und als für die Produktion unentbehrlich angesehen. Das Aluminium-Druckluftrohrleitungssystem von Transair® verfügt über luftdichte Verbindungselemente mit Ausnutzung des gesamten Durchmessers für den Durchfluss und erreicht so mehr Energieeffizienz.

Die Druckluftrohrleitungssysteme von Transair® sind schnell zu installieren und sofort betriebsbereit. Die einzelnen Komponenten sind entfern- und austauschbar und erlauben sofortige und einfache Änderungen bei nur kurzer Produktionsunterbrechung. Anders, als bei einem Stahlrohr, welches mit der Zeit korrodiert, ist die Luftqualität bei einem Transair®-Rohrleitungssystem mit optimaler Durchflussrate besser.

Auf Grund der großen Auswahl an Durchmessern -  Ø 100 mm, Ø 76 mm, Ø 63 mm, Ø 40 mm, Ø 25 mm und Ø 16,5 mm - und den zahlreichen Zubehörteilen, entspricht das Transair®-System den Anforderungen zahlreicher Industrie- und Werkstattinstallationen. Außerdem sind die einfache Installation, Energieersparnis und Flexibilität im Layout der Druckluftrohrleitungslösungen von Transair® unübertroffen.

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Chronologischer Überblick über Druckluftrohrleitungssysteme

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Beispiel eines Druckluftrohrleitungssystems

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Kontrolle der Betriebskosten

Durch Druckverlust verursachte Kosten: Um einen Druckverlust zu kompensieren, muss der Kompressor mehr leisten, wodurch ein höherer Energieverbrauch und zusätzliche Kosten entstehen.

• Durch Druckverlust verursachte Kosten über einen Zeitraum von 10 Jahren:

Rohrmaterialien mit glatten Innenflächen (Aluminium, Kunststoff) führen zu einer starken Reduzierung der Druckverluste und damit ebenfalls zu einer Reduktion der Energiekosten. Dahingegen verursachen verzinkte Stahlrohre, die nach einigen Jahren von Korrosion angegriffene und unebene Innenflächen aufweisen, höhere Betriebskosten.

Jährliche Kosten: Bei der Gegenüberstellung von Leistung und Kosten sollten nicht nur die Technologie und der Kaufpreis berücksichtigt werden. Die genauen Kosten des Systems beinhalten auch die jährlichen Betriebskosten (z. B. die Installation und Inbetriebnahme des Systems).

• Beispiel für die jährlichen Kosten eines 200m-Systems:

 

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Richtlinien zur Optimierung eines Druckluftrohrleitungssystems

Bei der Installation eines Druckluftrohrleitungssystems sollten bestimmte Richtlinien beachtet werden. Die hier beschriebenen Empfehlungen sollten unbedingt eingehalten werden, damit Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit Ihres Systems gewährleistet werden können.

• Verzweigungen und Umgehungen bedingen einen Druckverlust. Dies kann durch die Verwendung von Trägerschienen, die eine Anpassung des Systems und die Umgehung von Hindernissen ermöglichen, verhindert werden.

 

• Vermeiden Sie plötzliche Reduzierungen der Rohrdurch¬messer, da diese auch zu Druckabfällen führen.

• Schraubanschlüsse verursachen im Laufe der Zeit immer mehr Leckagen. Bevorzugen Sie deshalb korrosionsfreie Materialien.

• Sorgen Sie für eine konstant gute Luftqualität.

 

• Die Größe eines Systems hat einen direkten Einfluss auf die Leistung der Werkzeuge: Wählen Sie einen Durchmesser, der dem gewünschten Durchfluss und einem akzeptablen Druckverlust entspricht.

• Nehmen Sie keine unterirdischen Installationen vor, damit Sie immer leicht in Ihr System eingreifen können.

• Installieren Sie Druckluftabnahmen so nah, wie möglich an den Arbeitsplätzen, d.h. dort, wo Ihre pneumatischen Werkzeuge die maximale Energie für eine optimale Funktionsweise benötigen.

• Installieren Sie die Rohrhalterungen wie folgt: zwei Halterungen für ein 3m langes Rohr und drei Halterungen für ein 6m langes Rohr.

 

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Das Problem der Kondensation

Der Temperaturunterschied zwischen der Außenluft und der Luft im Rohrleitungssystem verursacht einen Temperaturabfall der Luft im Rohrleitungsnetz und eine Kondensation des im System vorhandenen Wasserdampfes.

Das Wasser sammelt sich in den Rohrleitungen und fließt durch das ganze System.

 

Kondenswasser ist für pneumatische Anwendungen mehr als schädlich. Um das Störungsrisiko zu minimieren, muss dafür gesorgt werden, dass es den Arbeitsplatz nicht erreicht.

Die häufigste Lösung ist die Installation eines Schwanenhalses.

 


Das Kondenswasser bleibt so im Hauptteil des Systems, und der Arbeitsplatz wird nicht durch eine schlechte Luftqualität beeinträchtigt.

Selbst bei Verwendung eines Trockners ist es erforderlich Druckluftsysteme mit einem Flansch mit integriertem Schwanenhals auszustatten. Ein Trockner entfernt nur einen Teil des in der Druckluft enthaltenen Wassers, da die Kondensation nur bei Temperaturänderungen auftritt.

Außerdem erhöhen solche Flansche die Sicherheit und den Schutz der pneumatischen Werkzeuge bei einem Ausfall oder einer Störung des Trockners. So können z. B. von einem Kompressor mit einem Durchfluss vom 499,50 m³/h und bei einer Temperatur von 20°C in einer Stunde 11 Liter Wasser produziert werden.

Zum Herstellen eines solchen Schwanenhalses sind viele Verbindungen notwendig, die das Risiko einer undichten Stelle vergrößern. Eine moderne und schnellere Lösung ist ein Flansch mit integriertem Schwanenhals (siehe unten).